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BMD Software und individuelle Erweiterungen: Ein Blick hinter die Kulissen des INDIV-Teams

Die BMD Business Software bildet das Fundament für mehr als 30.000 Unternehmen und Steuerberatungskanzleien. Während der BMD Standard typische Geschäftsprozesse abdeckt, entstehen andere Effizienzvorteile erst dort, wo das System an spezifische Bedürfnisse angepasst wird.  

Erfahren Sie mehr über die Welt der individuellen Prozessautomatisierung und lernen Sie unsere BMD Spezialist/innen kennen, die dort kreative Lösungen entwickeln, wo Standardanwendungen an ihre Grenzen stoßen. 

 

Interviewt wurden:

  • Daniel Helmberger: Mitarbeitender, Team INDIV 

  • Matthias Meyer: Crew Responsible, Team INDIV 

  • Verena Roidinger: Consultant, Team INDIV 

  • Edith Steindl: Mitarbeitende, Team INDIV 

  • Daniel Werndl: Mitarbeitender, Team INDIV 

 

Das Interview führte Helene Roselstorfer. 


Was macht das Team INDIV bei BMD?

Matthias: Wir sind dem BMD Support zugeordnet und für individuelle Erweiterungen in der BMD Software zuständig. Dabei arbeiten wir bereichsübergreifend. Generell ist es so, dass typische Geschäftsfälle kosteneffizient im BMD Standard angeboten werden. Brauchen viele Kunden eine Lösung, macht es ressourcentechnisch und finanziell für alle Seiten Sinn, einen Standard zu definieren. Das geschieht durch die BMD Softwareentwicklung. Wir hingegen machen jene Anpassungen, die einzelne Kundinnen und Kunden für ihre Geschäftsprozesse brauchen. Durch unsere Makro- und Schnittstellenprogrammierungen automatisieren sie zusätzliche Prozesse, was weitere Zeit und natürlich auch Kosten spart. 

Daniel W.: Zuallererst prüfen wir, ob eine Umsetzung im BMD Standard möglich ist, und dann, ob die Notwendigkeit für ein Makro besteht oder ob wir einen effektiven Kompromiss finden können. Auch ist es unsere Aufgabe zu vermitteln, welche Anforderungen standardmäßig und welche individuell sind. Unsere Kunden haben in der Regel einen sehr guten Überblick über eigene Prozesse, können aber verständlicherweise nicht immer abschätzen, wie speziell diese sind. Bei BMD wissen wir ganz genau, welche Lösungen standardmäßig z. B. von 2.000 Kunden verwendet werden und welche individuell sind. Stimmt der Kosten-Nutzen-Faktor, bieten wir dem Kunden eine Individuallösung an. 

Edith: Neben der Programmierung von Makros machen wir auch Datenübernahmen aus Fremdprogrammen sowie Datenmigrationen. Dafür bin beispielsweise ich verstärkt zuständig. 

 

Was macht den individuellen Ansatz für Kunden besonders? 

Verena: Steht fest, dass eine Individualprogrammierung gefordert ist, gehen wir als ersten Schritt in eine ausführliche Analyse, in die der Kunde stark eingebunden ist. Wir beleuchten die Erwartungen, Voraussetzungen und möglichen Lösungen und schaffen Klarheit. Wir gehen hier viel tiefer ins Detail als in anderen Projekten. 

Matthias: Genau das ist der große Vorteil für unsere Kunden. Wir nehmen uns viel Zeit für die konkreten Bedürfnisse. So schaffen wir sinnstiftende Lösungen, die zwar mehr kosten als der Standard, sich jedoch für unsere Kunden – auch finanziell – schnell rentieren. Wo möglich, nutzen wir bestehende Effizienzen, wie z. B. eine kleinere Individualprogrammierung auf Grundlage eines Standardtools. 

Daniel W.: Obwohl jede/r von uns auf bestimmte Themen spezialisiert ist, braucht man Weitblick und muss auch Funktionen und Lösungen aus anderen BMD Paketen kennen. Wir betrachten die Thematik von allen Seiten und zeigen oft Dinge auf, die der Kunde selbst vielleicht noch nicht bedacht hat. Auch das kann für Anwender/innen einen großen Nutzen schaffen. 

 

Wie läuft eine Anfrage für Individualprogrammierungen ab und mit welchen Bereichen arbeitet ihr zusammen? 

Daniel W.: Über den BMD Support treten Bestandskunden an uns heran, die eine neue Anforderung haben. Hier werden oft bereits Lösungsvorschläge mitgeliefert. Im Rahmen der Analyse finden wir heraus, ob diese effizient umsetzbar sind, ob es nicht doch bereits eine Standardanwendung gibt oder ob es einen Kompromiss braucht. Hier ist die direkte Kommunikation mit unseren Kunden sehr wichtig. Vom BMD Projektmanagement werden wir außerdem für Neukundenprojekte angefragt, wenn sich individuelle Anforderungen ergeben. Am Schluss wird beim Kunden ein Makro eingerichtet. Dieses testen wir gemeinsam final durch, damit wir feststellen, dass alles so läuft wie vereinbart. 

 

Was sind typische Herausforderungen in INDIV-Projekten und wie geht ihr damit um? 

Matthias: Je nach Projekt können von Kundenseite viele unterschiedliche Bereiche involviert sein, z. B. Buchhaltung, Programmierung und Technik. Es ist unser Ziel, diese Prozesse ganzheitlich zu verstehen, stabil laufende Abläufe zu finden und umzusetzen. Manchmal braucht es auch eine Hinterfragung bestehender Prozesse. Der Kundenkontakt ist dafür das Wichtigste.  

Daniel H.: Oft ergeben sich Zusatzanforderungen im Laufe des Projekts, die zu Beginn noch nicht ersichtlich waren. Das kann eine Herausforderung sein. Doch dank der ausführlichen Analyse herrscht im Normalfall Klarheit, was inkludiert ist und was noch extra verrechnet wird. Auch macht es einen Unterschied, ob etwas für die klassische BMD Software oder für BMD Web programmiert werden muss. Die Analyse schafft Transparenz und Sicherheit für beide Seiten. Genau deshalb ist sie so wichtig, damit Lösungen entwickelt werden, die für den Kunden wirklich effektiv sind. 

Edith: Auch kommt es öfter vor, dass im Laufe der Zeit neue Anforderungen für ein bestehendes Makro entstehen. Hier brauchen unsere Kunden dann zu einem späteren Zeitpunkt Ergänzungen, die wir separat dazu programmieren.  

 

Mit welchen Technologien und Tools arbeitet ihr? Spielt KI eine Rolle? 

Matthias: Wir haben eine Art Werkzeugkoffer aus bestehenden Makros, automatisierten Workflows und die SQL-Datenbank im Hintergrund. Bereits vor der Nutzung von KI haben wir einiges automatisiert. Heute hilft uns KI bei anspruchsvollen Skripten. Wir haben auch selbst ein KI-Tool für Vorlagen und Teilprogrammierungen erstellt, mit dem wir immer wieder neue Sachen ausprobieren und Verbesserungen erzielen. Momentan kann KI noch keine vollständigen Makros schreiben. 

Daniel H.: Wir benutzen außerdem unsere eigenen BMD Fox-Tools, vor allem die BMD Fox-Hilfe. Denn in BMD gibt es immer wieder neue Funktionen und Details, zu denen wir uns Know-how aneignen müssen. Wenn wir wissen wollen, wie etwas im BMD Standard funktioniert, können wir uns natürlich auch an die Kollegen in der Entwicklung und im Produktmanagement wenden oder wir machen ein Reverse Engineering. 

 

Was sind konkrete Projektbeispiele aus dem Bereich INDIV? Wie erleichtern Sie BMD Kundinnen und Kunden die Arbeit? 

Verena: Wenn z. B. in der Finanzbuchhaltung ein Fremdsystem den BMD Satzaufbau nicht liefern kann und es auch keine Standardschnittstelle gibt, versuchen wir, die Fremddatei zu importieren oder die Daten aus einer anderen Datenbank auszulesen. Im Analysetermin besprechen wir genau, wie die Felder in BMD zugeordnet werden sollen und wie die finale Buchung aussehen soll, die in BMD erstellt und weiterbearbeitet wird, damit Anwender/innen wieder die volle Integration nutzen können. Hier spart sich der Kunde viel Arbeit, da diese Prozesse sonst händisch durchgeführt werden müssen. 

Edith: Mit den Schnittstellen werden nicht nur Buchungen importiert, sondern auch Stammdaten, z. B. für Ausgangsrechnungen. So müssen Kunden diese nicht mehr händisch in BMD anlegen. Dieser Task kann eingespart werden, indem alle Ausgangsrechnungs- und Kundendaten gleich mit importiert werden. Es gibt dabei die Möglichkeit, solche Importe manuell zu starten oder über Stapel zu automatisieren, dass diese z. B. in der Nacht erledigt werden. Im Normalfall rentiert sich so eine Schnittstelle sehr schnell für unsere Kunden. 

Daniel W.: Auch bei den Workflows machen sich individuelle Anpassungen oft schnell bezahlt, z. B. gibt es bei Eingangsrechnungsfreigaben, Bestellungen oder bei Dienstreiseprozessen in vielen Unternehmen sehr individuelle Abläufe. Dank der Freifelder, die es im BMD Standard gibt, können wir individuelle Prozesse mit vergleichsweise wenig Aufwand abbilden. 

Matthias: Im CRM kann man z. B. eine individuelle Kategorisierung von Dokumenten automatisieren, die ursprünglich händisch erledigt worden ist. Das geht über eine Individualprogrammierung, falls kein BMD Standard vorhanden ist. Auch wenn BMD mittlerweile enorm viele Geschäftsprozesse abbildet, lässt es sich manchmal nicht vermeiden – z. B. durch Gegebenheiten aus der Vergangenheit des Unternehmens oder bei Nutzung einer spezifischen Branchensoftware – dass Daten aus BMD exportiert werden müssen. Hier gibt es die Möglichkeit, dass der Kunde lesend direkt auf die Datenbank zugreift. 

Daniel H.: Um das zu bewerkstelligen, unterstützen wir mit individuellen Programmierungen, z. B. kann das bei Zeiterfassungsdaten über externe Terminals oder bei spezifischen Auswertungen relevant sein. Das Team des Kunden muss allerdings über entsprechende technische Kenntnisse verfügen, um dies zu bewerkstelligen.  

 

Was gefällt euch persönlich an der Arbeit bei BMD am meisten?  

Daniel H.: Bei BMD gefällt mir der kollegiale Umgang und dass das Unternehmen offen für die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ist. Wir haben viele Benefits wie Gleitzeit, Homeoffice, die Mitarbeiterversorgung und auch Essens- sowie Freizeitangebote. Das zusammen ist ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal. Deswegen ist BMD auch in Mitarbeiterrankings immer sehr weit vorne.  

Edith: Mir gefällt, dass unsere Arbeit abwechslungsreich ist. Es gibt viele paketübergreifende Themen und hier gute Lösungen zu finden, macht unsere Tätigkeit sehr interessant. Auch mag ich es, dass wir im Team INDIV von der Analyse über die Umsetzung bis hin zu Erweiterungen sehr eigenständig arbeiten können. Sowohl intern als auch bei Kunden haben wir mit vielen verschiedenen Menschen, Zuständigkeiten, Branchen und Projekten zu tun, was auch sehr spannend ist und Flexibilität erfordert. 

 

Was macht das INDIV-Team interessant für potenzielle Bewerber/innen? 

Daniel W.: Natürlich muss das Programmieren Spaß machen. Gleichzeitig besteht ein Großteil unserer Arbeit aus Kommunikation. Es geht auch darum, kreativ zu sein und Dinge auszuprobieren. Das gemeinsame Ziel ist immer, eine effiziente und gut funktionierende Lösung zu schaffen. Schön ist, dass wir mit unserer Arbeit Dinge ermöglichen können, wovon man anfangs nicht unbedingt ausging. Hier sind unsere Kunden oft sehr dankbar, wenn sich auf einmal doch Möglichkeiten eröffnen, und es entsteht eine große Wertschätzung. 

Verena: Wir alle arbeiten recht eigenständig und tüfteln gerne. Am schönsten ist es, wenn bei unseren Kundinnen und Kunden dann alles wie geplant läuft und sie sagen: “Das nimmt mir echt viel Arbeit ab!”


Automatisierung, die sich an Ihr Unternehmen anpasst

Das INDIV-Team entwickelt individuelle Erweiterungen und passgenaue Automatisierungen, die auf dem BMD Standard aufbauen. Nutzen Sie eine Lösung, die Ihre tägliche Arbeit noch effizienter macht und kostengünstig auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist.