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Ein Hund names ... George

03.10.2017 | Karriere Blog | Vera Gießauf, Lisa Kampel

Üblicherweise werden unsere neuen Mitarbeiter/innen nur intern vorgestellt. Unser „neuester Mitarbeiter“ am Standort Wien ist aber so besonders, dass wir auch Ihnen unseren neuesten Zuwachs gerne vorstellen möchten: George ist mit 2 Jahren nicht nur unser jüngster Mitarbeiter, sondern mit seinem weißen Fell und den treuherzigen Augen ein kleiner Herzensbrecher. Georges Aufgabe ist es aber nicht uns den Arbeitstag zu versüßen, sondern unserer Mitarbeiterin Susanne im Alltag zu helfen. Susanne hat Multiple Sklerose und George ist als ausgebildeter Assistenzhund ihr neuer Begleiter durchs Leben.

Georges 1. Arbeitstag

Wie für alle neuen Mitarbeiter/innen gab es auch für George an seinem ersten Arbeitstag bei BMD ein Onboarding. Jedoch eher eines der anderen Art: Zu diesem Kennenlerntermin am 21. September wurden alle Mitarbeiter/innen der Niederlassung in Wien eingeladen. Auch seine Ausbildnerin Frau Brigitta Neudorfer vom Verein Rehabilitation Dogs of Austria (www.rehadog.at) war anwesend und stand für Fragen & Antworten zur Verfügung. Sie sensibilisierte unsere Wiener Kolleg/innen nicht nur für das Thema Assistenzhunde, sondern nahm ihnen auch Berührungsängste im Umgang mit George.

 

Egal ob beim Spazieren, in der Straßenbahn oder bei der Kennenlernrunde in der BMD Niederlassung Wien - George ist Susanne ein treuer Begleiter
Egal ob beim Spazieren, in der Straßenbahn oder bei der Kennenlernrunde in der BMD Niederlassung Wien - George ist Susanne ein treuer Begleiter

Der Umgang mit George – anders als mit anderen Kolleginnen & Kollegen

George ist Assistenzhund. Damit einher geht ein besonderer Umgang, der im ersten Moment ungewöhnlich erscheint. Oberste (und schwerste Regel) für alle: George darf nicht abgelenkt werden! Er soll sich voll und ganz auf Susanne konzentrieren können oder auch mal Zeit zum Ausruhen haben.

Heißt für uns:

  • George nicht anlocken
  • George nicht füttern
  • George nicht anstarren
  • George nicht streicheln

Vor allem in der Eingewöhnungsphase müssen diese Regeln strikt befolgt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass beide – George und Susanne – ihrer Arbeit ungestört nachgehen können. Wenn George den Kontakt von sich aus sucht, gilt: Zuerst Susanne fragen, ob das in Ordnung ist.

 

Susanne und George haben viel gemeinsam trainiert, um die staatliche Prüfung zu bestehen.
Susanne und George haben viel gemeinsam trainiert, um die staatliche Prüfung zu bestehen.

Meine Wiener Kollegin Vera hat sich mit Susanne über George unterhalten. Susanne erzählte ihr vom Beginn der Idee eines Assistenzhundes bis zur ersten gemeinsamen Nacht in der eigenen Wohnung. Für alle, für die das Thema genauso neu ist wie für mich, hat Vera die Geschichte von Susanne und George aufgeschrieben:

George ist hauptberuflich ein Assistenzhund und wird Susanne im Alltag unterstützen. Nebenberuflich ist er ein wunderschöner und liebevoller Golden Retriever. Als kleiner Welpe schon hat er seine Ausbildung bei Frau Brigitta Neudorfer begonnen und ist mittlerweile perfekt für Susannes Bedürfnisse ausgebildet. Er bringt ihr Gegenstände, öffnet Türen, hebt Sachen auf und spiegelt ihr allgemeines Wohlbefinden wider. Als Assistenzhund darf er auch in Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, Krankenhäuser usw. mitkommen. Somit auch zu uns ins Büro.
 

Wie alles begann …

Es war allerdings ein langer Weg, bis sich die beiden getroffen haben. Susanne hat schon länger davon geträumt, ihren Alltag durch einen Assistenzhund zu bereichern. Sie recherchierte, wo solche Hunde ausgebildet werden. Dabei ist sie auf die langjährige Hundetrainerin Brigitta Neudorfer gestoßen.
 

Das erste Treffen

Das erste Treffen zwischen den beiden fand bei Frau Neudorfer statt. Nachdem George liebevoll über Susannes Gesicht geleckt hat, war definitiv klar, dass die beiden zusammengehören. Nach einigen gemeinsamen Kennenlerntreffen und intensiven Gesprächen war es endlich soweit. Die erste Woche wohnte Susanne mit George bei der Hundetrainerin zu Hause in einer separaten Wohnung. Es wurde viel Theorie durchgenommen, aber auch in der Praxis durften sie sich bereits kennenlernen. Neben kleinen Übungen in der Wohnung waren sie auch in Linz unterwegs, sind Straßenbahn gefahren oder waren in der Stadt, um den Umgang mit großen Menschenmengen zu lernen.
 

Hürden des Alltags meistern

In der zweiten Woche stieß Susannes Lebensgefährte Thomas dazu. Zu dritt lernten sie, sich neu aufeinander einzustellen. Dazu haben sie auch einen Ausflug in den Zoo gemacht. Während Susanne bezüglich der vielen Tiere und der Menschenmenge aufgeregt war, meisterte George den Zoobesuch mit Bravour. Das gab Susanne wieder ein Stückchen mehr Sicherheit. Während dieser zwei Wochen durften die drei auch eine Nacht in ihrer eigenen Wohnung in Wien verbringen. Durch die Aufgeregtheit konnten Susanne und George die Nacht nur bedingt genießen. George bemerkte jedoch gleich die Nervosität und kuschelte sich dicht an Susannes Seite.
 

Zurück in der Arbeit

Nach 3 Wochen „Hundeurlaub“ war eine der ersten Hürden bereits geschafft, aber die nächste folgte zugleich. Jede neue Umgebung ist für beide aufregend und somit auch der erste Tag zurück im Büro. Am 21.09. konnten endlich auch die Mitarbeiter/innen des Standorts Wien George kennenlernen. Während George liebevoll mit einer Pfote auf Susannes Fuß seine Pause genoss, lauschten wir aufmerksam der Hundetrainerin.
George ist genauso wie wir „in der Arbeit“. Er macht seinen Job und deshalb gilt für uns eine sicherlich nicht ganz einfache Regel: Alle müssen George ignorieren, damit er sich voll und ganz auf Susannes Bedürfnisse einlassen kann. Vor allem für die Hundeliebhaber/innen unter uns ist das eine kleine Herausforderung. Denn George hat den wunderbaren Dackelblick gelernt und versucht auch während des Kennenlernens mit einigen von uns Augenkontakt aufzunehmen.
Obwohl George erst seit einigen Tagen bei Susanne wohnt und vorher 2 Jahre lang bei seiner Trainerin gelebt hat, wich er nicht von ihrer Seite und folgte ihr auf Schritt und Tritt. Bereits nach so kurzer Zeit spürt man die Vertrautheit und liebevolle Freundschaft zwischen den beiden.


Wir wünschen Susanne und George ganz viele wunderschöne Momente und eine wundervolle gemeinsame Zeit!

George ist mit 2 Jahren nicht nur unser jüngster Mitarbeiter, sondern mit seinem weißen Fell und den treuherzigen Augen ein kleiner Herzensbrecher.

George ist mit 2 Jahren nicht nur unser jüngster Mitarbeiter, sondern mit seinem weißen Fell und den treuherzigen Augen ein kleiner Herzensbrecher.

Datum:

03.10.2017


Bereich:

Karriere Blog


Autor:

Vera Gießauf, Lisa Kampel



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