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Die richtigen Bewerbungsunterlagen: Der Lebenslauf

04.05.2016 | Karriere Blog | Lisa Kampel

Der 2. Teil unserer Reihe zu den richtigen Bewerbungsunterlagen soll Ihnen Tipps, Anregungen und Musterbeispiele zur Gestaltung Ihres Lebenslaufs geben.
 

Der 1. Eindruck zählt
Der Lebenslauf ist neben dem Motivationsschreiben einer der wichtigsten Bestandteile einer aussagekräftigen Bewerbung. Für die meisten Personalverantwortlichen ist der Lebenslauf bzw. sein Inhalt ausschlaggebend dafür, ob sie sich die restlichen Bewerbungsunterlagen auch noch ansehen. Umfragen dazu haben ergeben, dass sich Personalverantwortliche, je nach Anzahl der Bewerber/innen, im Durchschnitt 1-4 Minuten pro Lebenslauf Zeit nehmen. Innerhalb von 6 Sekunden hat sie/er sich aber bereits einen ersten Eindruck von Ihnen gemacht.

Was heißt das nun für Sie?
 

Spreu vom Weizen trennen
Achten Sie darauf, dass der Lebenslauf Auskünfte beinhaltet, die für die/den Personalverantwortliche/n in einer ersten Durchsicht relevant sind. Dazu gehören Informationen wie Wohnort, Geburtsdatum, Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail) und ein professionelles Bewerbungsfoto.

 

Im Mittelpunkt steht allerdings die Ausbildung bzw. die Berufserfahrung:

 

Als Schüler/in liegt mangels Berufserfahrung das Hauptaugenmerk auf der Ausbildung.  Führen Sie hier den genauen Schultyp und die Schwerpunkte Ihrer Ausbildung an. Haben Sie bereits (Ferial-)Praktika gemacht, sollten Sie diese auch unbedingt erwähnen – es zeigt von Engagement, dass Sie zusätzlich zu Ihrer Ausbildung auch praktische Erfahrungen gesammelt haben.

 

Stehen Sie schon mitten im Berufsleben? Dann konzentrieren Sie sich auf Ihre Berufserfahrung und führen neben dem Jobtitel und dem Unternehmen auch den Zeitraum und die jeweiligen Tätigkeiten kurz & prägnant an. Das ermöglicht es, Ihre Qualifikationen und Erfahrungen besser einschätzen zu können, denn: das Tätigkeitsfeld eines z. B. Verkaufsassistenten kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren und muss nicht ident mit Ihrem speziellen Aufgabengebiet sein.

 

Verfügen Sie darüber hinaus auch über Zusatzqualifikationen wie Fremdsprachen, spezielle EDV-Kenntnisse, etc., dann sollten Sie diese unbedingt in Ihrem Lebenslauf anführen. Oftmals heben Sie sich durch solche Qualifikationen von anderen Bewerber/innen ab.

 

Layout – Aufbau des Lebenslaufes
Mit den Informationen, was der Lebenslauf beinhalten soll, stellt sich nun die Frage, wie die Informationen am besten angeordnet werden:

  • Kontaktdaten: Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail, Telefonnummer
  • Berufserfahrung: Jobtitel, Unternehmen, Zeitraum und Kurzbeschreibung der Tätigkeiten
  • Ausbildung: Schule, Zeitraum und evtl. Schwerpunkt der Ausbildung
  • Weiterbildungen: z. B. Wifi-Kurse, Fachseminare, etc.
  • Zusatzqualifikationen bzw. -kenntnisse: Sprachen, EDV-Kenntnisse, usw.
  • Hobbies: sind nicht zwingend notwendig, sorgen aber für eine persönliche Note
     

Ein paar Tipps noch für die Gestaltung des Lebenslaufs

Themenblöcke:
Kontaktdaten, Ausbildungen, Berufserfahrungen, Zusatzqualifikationen etc. können zu sogenannten Themenblöcken zusammengefasst werden. Das ermöglicht der/m Leser/in Ihres Lebenslaufs eine rasche Orientierung und die gesuchten Informationen können schnell gefunden werden. Denn Sie wissen ja noch, Ihr Lebenslauf muss in 1-4 Minuten überzeugen.

 

Chronologische Anordnung:
Listen Sie Ihre Berufserfahrung und Ausbildung chronologisch (mit dem Aktuellsten beginnen!) auf und vermeiden Sie Lücken in Ihrem Lebenslauf. Es ist besser anzuführen, dass Sie einmal arbeitslos oder für ein halbes Jahr auf Reise waren, als Freiraum für Interpretationen zu lassen. Zeiträume geben Sie immer mit Monat und Jahr an.

 

Kreative & übersichtliche Gestaltung:
Achten Sie darauf, dass Ihr Lebenslauf nicht länger als 2 Seiten ist und „aufgeräumt“ wirkt – dabei helfen eine durchgehende Schriftart, einheitliche Einzüge und Hervorhebungen (fett oder unterstrichen) von Überschriften. Je nach Unternehmen und Job, für das/den Sie sich bewerben, darf der Lebenslauf (bzw. die gesamten Bewerbungsunterlagen) auch kreativ gestaltet werden (z. B. Einsatz von Symbolen, ausgefallene Anordnung, usw.)

 

Tippfehler & E-Mailadresse:
Der Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte – vermeiden Sie daher Tipp- und Schlampigkeitsfehler! Lassen Sie ihren Lebenslauf auch noch von jemand anderen lesen – dieser Person werden Fehler schneller auffallen als Ihnen. Doch ein fehlerloser und schön gestalteter Lebenslauf ist vergebene Liebesmüh, wenn Ihre E-Mailadresse mausi2105@mail.at lautet! Legen Sie sich daher unbedingt eine seriöse E-Mailadresse (am besten Vor- und Nachname) für Ihre Jobsuche an.

 

 

Es gibt zahlreiche Tipps und Vorschläge zur Gestaltung und zum Aufbau eines Lebenslaufs und wir haben Ihnen hier nur einen Auszug gegeben. Sie finden im Internet zahlreiche Hilfestellungen – sollten Sie also noch offene Fragen haben, wird Ihnen eine Onlinerecherche die richtigen Antworten liefern.

 

Teil 3 unserer Reihe „Die richtigen Bewerbungsunterlagen“ widmet sich dem Motivationsschreiben und welche Bestandteile vollständige Bewerbungsunterlagen beinhalten sollen.
 

Lebenslauf [Foto © BMD]

Datum:

04.05.2016


Bereich:

Karriere Blog


Autor:

Lisa Kampel



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