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Künstliche Intelligenz in Business-Anwendungen: Gegenwart & Zukunft

26.09.2023 | Fachberichte/Softwareinfo/Praxistipps Allgemeine News | Dipl. Ing. Dr. Jürgen Palkoska

Die Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 hat Künstliche Intelligenz (KI) über Nacht in das Zentrum der Öffentlichkeit gerückt. Seit diesem Zeitpunkt steht fest, dass es sich bei KI-Algorithmen keineswegs um Forschungsansätze ohne Praxisrelevanz handelt, sondern jeden einzelnen von uns im täglichen Leben begleiten wird.

 

Bei BMD beschäftigen wir uns bereits seit Jahren mit möglichen Einsatzbereichen dieser Technologie im Bereich der Business Software. Unser KI-Team forscht im Bereich zukünftiger KI-basierter Business-Anwendungen und ist Mitglied im Expertennetzwerk „AI Upper Austria“ (siehe Artikel „Smarte ERP-Systeme durch Künstliche Intelligenz“ in der Frühjahrsausgabe 2022 der Seminare & News, S. 10).

 

Ulrich Bodenhofer, Professor für Künstliche Intelligenz der Fachhochschule OÖ am Campus Hagenberg, und Dr. Jürgen Palkoska, Leitung Softwareentwicklung bei BMD, stehen seit ihrer gemeinsamen Zeit an der JKU Linz und im Softwarepark Hagenberg in Kontakt und betreiben einen regen Austausch zu relevanten Themen der KI. 

 

Auszug aus dem Interview zu KI in der Wirtschaft

 

Gemeinsam sind sie dem Potenzial und den Grenzen Künstlicher Intelligenz im Bereich Business-Anwendungen auf den Grund gegangen. Lesen Sie hier die Highlights aus dem Gespräch: 

 

Jürgen Palkoska: Künstliche Intelligenz hat durch ChatGPT massive Medienpräsenz erlangt. Hat dich die Veröffentlichung von ChatGPT überrascht? Oder wurde dieser Schritt von der Fachwelt ohnehin erwartet?

 

Ulrich Bodenhofer: ChatGPT hat mich schon ein bisschen überrascht. In der Fachwelt war zwar das zugrundeliegende Sprachmodell GPT 3.0 bekannt, aber dass ein darauf aufbauender Chatbot derart gut funktionieren und auch öffentlich so große Aufmerksamkeit bekommen würde, das hat auch mich überrascht. Das liegt vielleicht auch daran, dass ChatGPT frei zugänglich gemacht wurde, was ein genialer Marketing-Coup war, der OpenAI jedoch andererseits sehr viel Geld gekostet hat und noch immer kostet. Auf jeden Fall hat die breite Öffentlichkeit so auf eindrucksvolle Weise erfahren, wie leistungsfähig KI-Technologie heute schon ist.

 

Gibt es weitere Beispiele dafür, wo uns KI heute schon begegnet?

 

[…] Übersetzungssysteme (deepL oder Google Translator), Assistenzsysteme in PKWs (bis hin zu – fast – selbstfahrenden Autos), Gesichtserkennung, Spracheingabe bzw. Sprachausgabe, und vieles mehr. Wenn du beispielsweise eine Durchsage von Chris Lohner auf einem österreichischen Bahnhof hörst, kannst du sicher sein, dass sie nicht von Chris Lohner persönlich stammt, sondern dass die Durchsage von einem Sprachsynthesesystem, das auf ihre stimmlichen Merkmale trainiert wurde, erzeugt worden ist. Darüber hinaus gibt es schon heute viele KI-Systeme, die für „Normalsterbliche“ unbemerkt zum Einsatz kommen, z. B. in der industriellen Qualitätskontrolle, in der medizinischen Diagnostik etc.

 

Sehe ich es somit richtig, dass der Einsatz von KI-Verfahren in Zukunft nicht mehr Großunternehmen mit eigenen Data-Science-Abteilungen vorbehalten sein wird, sondern auch kleine Kanzleien und Unternehmen das Potenzial in vollem Umfang nutzen können?

 

Ja, genau so ist es! Durch Sprachmodelle oder einfach konfigurierbare Lösungen wird KI-Technologie auch für kleinere Unternehmen einsatzfähig und leistbar.
BMD arbeitet ja an Lösungen in verschiedensten Anwendungsbereichen. Die automatisierte Eingangsbelegverarbeitung und die Nutzung von Chatbots für die Interaktion der Anwender mit der Software ist diesbezüglich sicher erst der Anfang.

 

Wird KI die Fachkräfte lediglich unterstützen oder sie womöglich komplett ersetzen? Wie dicht liegen Chance und Gefahr beieinander?

 

KI ist exzellent in der Erkennung von Mustern und im Lösen wiederkehrender Aufgaben. In diesem Kontext ist die Technologie geeignet, Routinetätigkeiten zu unterstützen und somit die digitale Transformation und die Automatisierung voranzutreiben. Insofern wird sich die Arbeit von Fachkräften ohne Zweifel verändern. Arbeitsabläufe unterliegen jedoch ohnehin einem steten Wandel. Das war immer so und wird immer so bleiben. Die Kernaufgabe der Fachkräfte liegt in der kreativen und intellektuellen Arbeit. Daher wird KI die Fachkräfte nicht ersetzen, sondern für sie den Freiraum schaffen, sich auf ihre Kernaufgaben zu fokussieren. Davon abgesehen werden durch KI auch neue Berufsfelder entstehen, das war noch bei jeder Automatisierungswelle so. Welche das sein werden, wird sich weisen.

 

Somit wird Künstliche Intelligenz zum ständigen Begleiter unserer täglichen Arbeit?

 

Genau. Aktuell umschwebt diesen Fachbereich aufgrund der Neuartigkeit ein gewisser Nimbus. Es steht außer Zweifel, dass Machine-Learning in den nächsten Jahrzehnten ein sehr zentrales Thema bleiben wird. Aber letztendlich werden wir uns schnell daran gewöhnen, KI als unterstützendes Werkzeug zu sehen, genauso, wie wir beispielsweise im Handwerk elektrische Werkzeuge selbstverständlich verwenden, um Arbeiten effizienter zu erledigen.

 

Lesen Sie das gesamte Interview in der Herbstausgabe 2023 der Seminare & News ab S. 12.

 

Zu Seminare & News Herbst 2023
 

Fotoaufnahme von Jürgen Palkoska und Ulrich Bodenhofer im Gespräch. [© BMD]

© BMD

Datum:

26.09.2023


Bereich:

Fachberichte/Softwareinfo/Praxistipps Allgemeine News


Autor:

Dipl. Ing. Dr. Jürgen Palkoska



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