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Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka informiert sich bei BMD aus erster Hand

Einführung der Registrierkassenpflicht in Österreich

Im Rahmen seines Wien-Besuchs am 24. Juni wollte Premier Sobotka gerne aus erster Hand Österreichs Erfahrungen mit der Registrierkassenpflicht hören. Er habe erfahren, dass der Leiter der BMD-Software-Entwicklung, der auch den UBIT-Arbeitskreis Kassensoftware bei der Wirtschaftskammer Österreich leitet, hierfür bestens geeignet sei. Der Kontakt wurde durch den tschechischen Botschafter Jan Sechter hergestellt und einem informativen Gespräch stand nichts mehr im Wege.

Großes Interesse an österreichischen Erfahrungen

Premier Sobotka ist sehr interessiert an den österreichischen Erfahrungen, weil auch in Tschechien (hier in Form einer Online-Anbindung, beginnend mit 1.12.2016) eine Registrierkassenpflicht kommt.

Der aufschlussreiche Termin fand, eingebettet zwischen einer Rede von Sobotka anlässlich der Eröffnung des tschechisch-österreichischen Unternehmensforums und einem Mittagessen mit Bundeskanzler Kern, statt. So konnte festgestellt werden, dass auch in Tschechien die Bedenken ähnliche sind. Hier ist der Zeitdruck fast noch größer, da das Gesetz erst im März veröffentlicht wurde und so für die Umstellung nur neun Monate Zeit bleiben. Allerdings wird die Registrierkassenpflicht in Tschechien schrittweise (nach Branchen) eingeführt.

Kassenbeleg quo vadis?

Besondere Beachtung galt seitens des Premiers den sogenannten Schelling-Papers, also den Bergen von liegengebliebenen Kassenbelegen, die vielerorts zu Unmut führen. In Tschechien könnte es aber zu einer Beleglotterie kommen, eventuell gäbe es hier also eine Motivation für den Konsumenten, um den Beleg mitzunehmen. Allerdings sind dort auch gewisse Bereiche, wie Schulbuffets und WC-Gebühren ausgenommen.

Vereine sind auch in Tschechien ein Thema

Auch die Vereinsthematik, die gerade erst drei Tage davor vom Ministerrat entscheidend geändert wurde, ist in Tschechien ein Thema. Eine ähnliche Lösung wie in Österreich, dass Vereine de facto völlig befreit sind, da die 72 Stunden ja für jede Sektion gelten, kostete Premier Sobotka allerdings nur ein Lächeln.

Rechtsklarheit von enormer Bedeutung

Einigkeit bestand auch darüber, dass es wichtig ist, Rechtsklarheit zu haben. Immer wieder Diskussionen, ob einzelne Unternehmen auf Grund Ihrer Branche bzw. Ihres Umsatzes nicht oder doch unter die Registrierkassenpflicht fallen, sind nicht förderlich, ebenso nicht wie permanente Verschiebungen. Das geht aber natürlich nur, wenn von Anfang an ein realistischer Termin gewählt wird.

Hier finden Sie zusätzliche Informationen zum Thema Registrierkassenpflicht:

Ministerpräsident Bohuslav Sobotka, Botschafter Jan Sechter, eine Mitarbeiterin des Büros des Ministerpräsidenten und Dr. Markus Knasmüller (BMD)
Das Bild zeigt das Treffen von Dr. Markus Knasmüller und dem tschechischen Ministerpräsident Bohuslav Sobotka



Im Rahmen seines Wien-Besuchs am 24. Juni wollte Premier Sobotka gerne aus erster Hand Österreichs Erfahrungen mit der Registrierkassenpflicht hören. 

Datum:
11.08.2016
Kategorie:
BMD-News
Autor:
BMD Systemhaus GmbH
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